Kleiner Mini Wandtresor, sichere und flache Wertschutzbehältnisse nach EN 1143-1 oder Burg Wächter Tresore der Pointsafe Reihe – Wir klären auf, wann Sie welchen Wandtresor kaufen sollten und was die beliebtesten Einbausafes sind.


Kleine Mini Wandtresore sind besonders beliebt

Zu den beliebtesten Wandtresoren gehören kleine Mini Tresore zum Einmauern. Der Platzbedarf in der Wand ist nämlich gerade bei nachträglichem Einbau ein wichtiger Faktor. Rund um den Wandtresor müssen jeweils noch 10cm Beton eingebracht werden, sodass Hausbesitzer selbst bei einem Mini-Tresor eine große Nische in die Wand stemmen müssen.

Aus diesem Grund empfehlen wir Privatpersonen mit einer überschaubaren Menge an Wertsachen einen kleinen Mini Tresor zu kaufen. Ideal ist auch ein flaches Din A4-Format, damit wichtige Dokumente ohne Knicke aufbewahrt werden können.

Tipp: Nachfolgend haben wir die 12 besten kleinen Mini Wandtresore zum Kaufen heraus gesucht. Diese aktuellen Bestseller sind bei Amazonkunden besonders beliebt und bekommen auch von uns eine Kaufempfehlung ausgestellt:

Empfehlung: Kaufen Sie nur einen zertifizierten Wandtresor nach EN 1143-1

Bei den oben empfohlenen Mini Tresoren haben wir ein breites Angebotsspektrum mit vielen günstigen (aber auch einigen teuren) Wandtresoren zum Kaufen ausgewählt. Dabei gilt zu beachten, dass besonders billige Tresore unter 100€ auch leicht zu knacken sind und nur wenig Schutz vor Einbrechern bieten. Sie eignen sich jedoch für Privatpersonen mit geringwertigen Wertgegenständen, die diese vor unbefugtem Zugriff und „außer Sichtweite“ verschließen möchten.

Wandtresor kaufen Tarnung hinter Bild
Wandtresor kaufen: Die übliche Tarnung für einen Einbausafe ist hinter einem Bild. Allerdings kennen auch Diebe dieses Versteck aus Filmen.

Sobald es jedoch um richtige Werte im vierstelligen Bereich geht, sollten Sie einen zertifizierten Wandtresor nach EN 1143-1 kaufen. Diese geprüften Wandtresore zum Einbauen fangen bei ca. 300€ an (Widerstandsgrad N/0) und bieten einen nachgewiesenen Schutz gegen Einbruchwerkzeuge. Dieser Widerstandswert wird durch unabhängige Prüfinstitute, wie die VdS oder ESSA (aus Frankfurt), in einem Test zertifiziert und in einer von sechs Tresor Sicherheitsstufen klassifiziert. Sie finden bei zertifizierten Wandtresoren im Tresorkorpus oder an der Innenseite der Tresortür einen Aufkleber mit der entsprechenden Angabe für die europäische Norm (EN 1143-1) und die Sicherheitsklasse. Bereits beim ersten Widerstandsgrad N/0 oder in der „Klasse 1“ besteht ausreichend Schutz gegen handelsübliche Baumarktwerkzeuge, dass sogar das Waffengesetz eine Verwendung als
Waffentresor erlaubt.

Sicherheits-Tipp: Nachfolgend haben wir 5 zertifizierte Wandtresore nach EN 1143-1 zum Kaufen heraus gesucht. Mit diesen Wandtresoren genießen Sie hochwertigen Schutz für Ihre Wertsachen. Obendrein können Privatpersonen Einbausafes der Klasse 0 bis 40.000€ und Tresore der Klasse 1 bis 65.000€ versichern.


Beliebte Wandtresore von Burg Wächter bei OBI kaufen

Zu den 12 beliebtesten Wandtresoren zählt auch die Burg Wächter Serie Pointsafe. Hier sind die beiden Tresormodelle

  • Burg Wächter Pointsafe PW 3 E
  • Burg Wächter Pointsafe PW 1 S

stark nachgefragt. Das E steht dabei für ein elektronisches Zahlenschloss mit Bedienfeld. S ist die Abkürzung für einen Schließmechanismus mit Doppelbartschlüssel. Die Burg Wächter Tresore der Pointsafe Reihe gehören ebenfalls zu den günstigen Baumarksafes. Sie haben einen einwandigen Korpus und dienen als Basisschutz für den Heimbereich.

Ein Sicherheitszertifikat liegt nicht vor. Einbrecher haben bei diesem Tresor ebenfalls verhältnismäßig leichtes Spiel. zu kaufen gibt es die Burg Wächter Pointsafe Serie bei allen großen Baumärkten wie beispielsweise OBI oder Hornbach.

Angebot Burg Wächter Point-Safe PointSafe P 2 E FS Möbeltresor Schwarz Volumen: 20,5 l

Kaufempfehlung: Welchen Wandtresor sollte man Kaufen?

Wir empfehlen Privatpersonen ausschließlich einen zertifizierten Wandtresor nach EN 1143-1 zu kaufen. Diese Zertifikate belegen einen wirksamen und im Test geprüften Einbruchschutz durch unabhängige Prüfinstitute. So ist gewährleistet, dass in den niedrigen Sicherheitsstufen Diebe mit simplen Baumarktwerkzeugen einen widerstandsfähigen Tresor vorfinden. Dies honorieren auch Versicherungen, da Wandtresore mit Widerstandsgrad N/0 von Privatpersonen bis zu 40.000€ versichert werden können und bei Klasse 1 sogar eine Deckungssumme von 65.000€ möglich ist.

Das Sicherheitszertifikat finden Sie im Tresorkorpus oder an der Innenseite der Tresortür. Hier erhalten Ganoven keine Informationen über die zu erwartende Einbruchdauer und die Resistenzen des Wandtresors. Vom Kauf zertifizierter Tresore der Sicherheitsklassen A und B nach der veralteten VDMA 24992 raten wir grundsätzlich ab, da diese keine Aussage über die Sicherheit trifft und nur eine reine Bauvorschrift ist. Auch Als Waffentresore sind nur noch Wertschutzschränke nach EN 1143-1 zugelassen!

Wichtig: Von Baumarktsafes unter 100€ ist bei ernsthafter Verwendung ebenfalls dringend abzuraten, da sich diese oftmals mit einfachsten Mitteln und sekundenschnell öffnen lassen. Aktuell erhalten die folgenden 10 Bestseller auf Amazon von uns eine Kaufempfehlung:

Was ist ein Wandtresor?

Ein Wandtresor ist ein Safe, der in der Wand einbetoniert ist. Tests zeigen, dass Einbrecher diesen Tresortyp schwerer aufhebeln, nicht wegtragen und nur von der Tresortür her angreifen können. Wie man einen Wandtresor einbauen kann, erfahren Sie in unserem anderen Ratgeber. Besonders kleine und Mini Einbausafes sind bei Hausbesitzern beliebt. Soll ein Tresor nachträglich in die Wand eingebaut werden, dann eignet sich dies nur für Wohnungs- und Hauseigentümer, da ein Vermieter wohl kaum erlauben wird, dass die Wand großflächig oder auch nur zum Test das Mauerwerks aufgestemmt wird.

Wandtresor Haustresor Baumarkt
Wenn Sie einen Wandtresor kaufen, dann sollten Sie keinen billigen Haustresor aus dem Baumarkt wählen. Diese lassen sich blitzschnell öffnen.

Sinnigerweise wird der Wandtresor bereits beim Neubau mit einer eigenen Nische ins Bauvorhaben eingeplant. Konstruktionsbedingt erreichen Wandtresore nicht die höchsten der sechs Tresor Sicherheitsstufen. Generell sollten Sie darauf achten, dass ein VdS oder ECB-S Zertifikat den geprüften Einbruchswiderstand nach Euronorm EN 1143-1 zertifiziert.

Test von Zahlenschloss, Doppelbartschlüssel oder Fingerprint – Welches Schloss ist beim Wandtresor am besten?

Vergleicht man beim Wandtresor die vier gängigsten Schlossarten

  • Doppelbartschloss mit Ersatzschlüssel
  • Elektrischer Zahlencode
  • Fingerprint bzw. Fingerabdruck
  • Zahlenschloss

hinsichtlich der Sicherheitseigenschaften, dann ergeben sich für alle Schließmechanismen unterschiedliche Vorteile und Nachteile.

  • Wandsafes mit Doppelbartschloss verleiten Diebe zum gezielten Durchsuchen der Wohnung, sodass beim Einbruch noch mehr Chaos und Verwüstung zu erwarten ist. In den meisten Fällen ist der Tresorschlüssel aus Bequemlichkeit nahe des Wandsafes gelagert. Dies stellt ein hohes Risiko dar und führt den Sicherheitsaspekt ad absurdum. Ein weiterer Nachteil ist, dass Familienmitglieder und Kinder oftmals über kurz oder lang Kenntnis des Aufbewahrungsortes erlangen.
  • Der elektrische Zahlencode bietet viele Vorteile und gilt als sicherer gegenüber dem Doppelbartschloss. Beim dreimaligen falschen Test der Zahlenkombination durch Einbrecher sperrt der Wandtresor das Tastenfeld. Auch ist ein Code notfalls leichter zu verstecken als ein Tresorschlüssel und bestenfalls nur im Kopf des Tresorbesitzers vorhanden. Nachteilig wirkt sich eine unterbrochene Stromzufuhr und leere Batterien aus. Hier sollte man nicht den Test machen, wie lange der Akku durchhält, sondern diesen rechtzeitig wechseln, um eine Notöffnung des Wandtresors zu vermeiden.
  • Ein manuelles Zahlenschloss ist ebenfalls besonders sicher. Je nach Anzahl der Stellen bieten sich Millionen von Kombinationsmöglichkeiten, sodass ein Dieb keine Chance hat, die richtige Zahlenfolge zu erraten. Als Nachteil gilt der mechanische Verschleiß bei langjährig genutzten Wandtresoren. Hier muss rechtzeitig gewartet werden.
  • Vorteil beim Fingerprint: Biometrische Systeme sind einzigartig und nur mit dem richtigen Finger zu öffnen. Dies ist besonders komfortabel, sicher und einfach. Nachteilig ist das Problem der Stromzufuhr, welches beim Test des elektrischen Zahlenschlosses bereits angesprochen wurde.

Tipp: Vermeiden Sie das Geburtsdatum als Zahlencode. Einbrecher durchstöbern auch Versicherungsunterlagen und probieren persönliche Daten als erstes aus.

Feuerfester Wandtresor im Test

Die feuerfesten Eigenschaften werden, genau wie die Widerstandsfähigkeit gegen Einbruch von unabhängigen Instituten in einem Test geprüft. Dabei muss ein feuerfester Wandtresor beispielsweise folgende Prüfungen meistern:

  • Beflammung bei über 1000°C für typischerweise 30, 60 oder 120 Minuten
  • Erhöhung der Innenraumtemperatur im Test auf maximal 150°C bei der Feuerschutzklasse P für Papier und Dokumente
  • Erhöhung der Innenraumtemperatur während des Tests auf maximal 50°C bei der Feuerschutzklasse DIS für Disketten und elektronische Datenträger
  • Falltest des feuerfesten Wandtresors aus 9,15m, um einen Gebäudeeinsturz im Brandfall zu simulieren.
  • Löschwassertest, um zu prüfen, dass keine Flüssigkeit in den Tresorkorpus gelangt und Dokumente schädigt.

Werden alle Prüfungen in diesem, auch als Braunschweig-Test bekannten, Verfahren gemeistert, dann winkt ein Zertifikat von VdS oder ECB-S, welches die Brandschutzeigenschaften verifiziert.

Kaufempfehlung: Einen flachen Bodentresor kaufen

Flache Bodentresore sind besonders leicht einzubauen und machen mit der geringen Tiefe weniger Probleme beim Aufstemmen des Fußbodens. Sie sollten einen flachen Tresor immer dann kaufen, wenn der Untergrund Rohre oder Leitungen führt und wenn Sie nur kleine Wertgegenstände aufbewahren wollen. Denn dies ist der Nachteil der Bauform: Wenn Sie einen flachen Bodentresor kaufen, dann besteht auch weniger Platz zum Einlagern, als in einem vergleichbaren Wertschutzschrank mit quadratischer Form. Wenn Sie einen guten Einbausafe für den Boden kaufen möchten, dann empfehlen wir Ihnen sich die nachfolgenden Tresormodelle einmal näher anzusehen:

Was ist ein Bodentresor?

Ein Bodentresor ist ein flacher Einbausafe, der im Boden fest eingebaut wird. Er funktioniert genau wie ein Wandsafe und wird auf die gleiche Art einbetoniert. Die Bodenverankerung entsteht durch den umliegenden Zement und die eingemauerten Stahllaschen an der rückseitigen Außenwand. Man kann diese auch noch mit weiteren Stahlstäben verstärken, sodass ein Einbrecher zusätzliche Kräfte aufwänden muss, um den ganzen Bodentresor aus dem Fußboden zu klauen. Bedenken Sie beim Einbau bitte, dass sich die Tresortür nur nach oben öffnen lässt.

Bodentresor verstecken
Bodentresor verstecken: Unter einem Teppich ist der Safe schnell entdeckt. Besser ist die Tarnung, wenn noch ein schweres Möbelstück darauf steht.

Durch die Versenkung im Fußboden lässt sich der Tresor leicht tarnen und verstecken. Ein Möbelstück oder einen Teppich über die Tresortür gelegt und schon ist der Bodentresor unsichtbar. In vielen Häusern empfiehlt sich nach unserer Erfahrung ein flacher Bodentresor, wenn unterhalb des Estrichs wasserführende Rohre oder elektrische Leitungen verlaufen. Nachfolgenden finden Sie einen kleinen Test der Vorteile und Nachteile des Bodentresors.

Vorteile des Bodentresors:

  • Gegen Wegtragen gesichert
  • Gute Tarnung
  • Robust
  • Platzsparend im Fussboden eingelassen
  • Zertifizierte Sicherheitsklassen

 

Nachteile des Bodentresors:

  • Kleineres Volumen im Vergleich zu großen Wertschutzschränken
  • Selber Einbauen ist aufwändiger als normales Aufstellen von normalen Safes.
  • Nachträglicher Einbau schwieriger als Planung einer Nische beim Neubau.

 

Einbau Anleitung: Wie Sie den Bodentresor selber bauen!

Neben den flachen Bodentresoren gibt es auch runde Einbautresore zu kaufen. Bei zertifizierten Tresoren, mit einem geprüften Einbruchschutz von der VdS oder ESSA, sollte der Einbau durch einen Fachmann erfolgen. Dies garantiert Ihnen auch, dass der Versicherungsschutz (falls gewünscht) von der Versicherung anerkannt wird. Die im Test erlangte Tresor Sicherheitsstufe ist dabei maßgeblich verantwortlich für die Versicherungssumme im Schadensfall. Mit der folgenden Universal-Anleitung erklären wir, wie man den Bodensafe selber einbauen kann.

Bodentresor einbauen in flache Nische
Flachen Bodentresor einbauen: Am besten wird schon im Neubau eine Nische im Fußboden mit eingeplant.

Beachten Sie beim Einbau immer auch die Anleitung des Herstellers, da es je nach Modell zu Abweichungen kommen kann:

  1. Wenn keine passende Nische beim Neubau eingeplant wurde, dann muss der Beton bzw. Estrich im Fußboden mittels Kernbohrung entfernt werden.
  2. Bodentresore müssen von einer mindestens 10cm dicken Betonschicht umgeben sein. Berechnen Sie diese Distanz an allen Seiten zu den Seitenflächen des Safes dazu.
  3. Verkleben Sie mit einer Folie die Tresortür wasserdicht.
  4. Zementieren Sie zuerst die Rückseite und lassen Sie dann den Bodentresor ein. Anschließend wird mit der Wasserwaage die Ausrichtung kontrolliert und die umgebenden Wände zementiert. Das Einbringen von zusätzlichen Stahlstangen in die Haltelaschen kann den Einbruchsschutz verbessern.
  5. Öffnen Sie die Tresortür nach dem Einbau für zwei Tage, um Kondenswasserschäden in Korpus oder Schloss zu vermeiden.
  6. Tarnen Sie den Tresor nach dem Einbau gut. Ein aufliegender Teppich ist dabei als Versteck leichter zu durchschauen, als ein schwerer Schrank oder die Gerümpelecke mit Gartengeräten im Keller

 

Tipp: Je weniger Menschen Sie vom Einbau des Bodentresors und seinem Standort erzählen, desto sicherer ist das Tresorversteck. Im folgenden Youtube Video sehen Sie den Einbau eines runden Wand- und Bodentresors mit Hilfe von Bauschaum statt Zement:

Ist der Bodentresor feuerfest und gegen Löschwasser geschützt?

Zertifizierte, feuerfeste Bodentresore wurden einem Test unterzogen und halten der Beflammung für eine definierte Zeit (meist 30 / 60 / 120 Minuten) stand. Diese Wertschutzschränke bieten normalerweise auch einen Spritzschutz und sind gegen Löschwasserschäden gesichert. Problematisch kann auch Hochwasser oder die Flutung des Bodens durch einen Rohrbruch werden. Hier kann eine Beschädigung von Bodentresor und Inhalt nicht immer ausgeschlossen werden. Es ist daher zu empfehlen, für die Wertsachen eine zusätzliche, feuerfeste Kassette oder Feuerschutzhülle zu kaufen und diese mit im Safekorpus zu verwahren.

Tresorraumtür für den Waffenraum

Für Waffensammler und Geschäfte sind Einzeltresore schnell zu klein und unpraktisch, um die Vielzahl an Schusswaffen, legal zu verwahren. Abhilfe kann hier eine Tresorraumtür für den Waffenraum schaffen.

Die Safetür oder auch Tresorraumtür ist eine massive Tür zum Absichern von ganzen Räumen. Durch Ausbau der alten Tür und fachgerechten Einbau der neuen Tresortür, unter beachten geltender Normen und Versicherungsanforderungen, lässt sich der ganze Raum als Wertbehältnis nutzen. Für eine Nutzung als Waffenraum muss hierbei die EN 1143-1 beachtet werden. Diese regelt unter anderem die Anforderungen an die Tresor Sicherheitsstufe in Abhängigkeit von der aufzubewahrenden Waffen- und Munitionsart.

Tresorraumtür, Tresortür für Waffenraum
Eine Tresorraumtür für den Waffenraum schafft reichlich Lagerplatz in Waffengeschäften oder für die private Jagdwaffensammlung Zuhause.

Je nach Art und Menge der gelagerten Waffen sollten Sie dem neuen Waffengesetz von 2017 genaue Beachtung schenken und alle Details und Anforderungen schon in die Planungsphase integrieren. Das umgebende Mauerwerk muss dabei beispielsweise aus Beton-, Ziegel- oder Kalksandstein bestehen und die geforderte Nenndicke aufweisen. Gasbeton, Glasbausteine oder Bimsstein bieten trotz Tresorraumtür keinen ausreichenden Schutz für einen Waffenraum.

Rund um die Tresorraumtür: Die Wand als Schwachstelle im Waffenraum

Die Sicherheit des Waffenraums ist nicht nur Abhängig von dem Einbau der Tresortür, sondern auch maßgeblich vom umgebenden Beton und der Wandstärke. Während früher armierter Beton mit 40cm Stärke als undurchdringbar galt, ist die Technik in der Betonbearbeitung heutzutage weit fortgeschritten. Durch

  • Diamantkrohnenbohrer
  • Sauerstofflanzen
  • Sprengstoffe
  • etc.

 

können Wände als Schwachstelle neben der Tresorraumtür ausgenutzt werden. So wird der Beton viel schneller und leiser geknackt, als dies noch vor 20 Jahren denkbar gewesen wäre. Als Beispiel dient der spektakuläre Tunnelraub von Steglitz im Jahre 2013. Selbst mehrere zusätzliche Dezimeter an armiertem Beton verlängern die Dauer des Einbruchs mit einem Diamantkrohnenbohrer nur unwesentlich. Auch Alarmanlagen bieten keinen ausreichenden Schutz, da auch hier die Elektronik manipuliert oder die Übertragung zur Leitstelle unterbrochen werden kann.

Was kostet eine Tresorraumtür?

Im privaten Bereich gilt für die Tresorraumtür die Klasse 1 nach EN 1143-1 als ausreichender Schutz für einen Waffenraum. Die Kosten derartiger Türen beginnen etwa bei 1500€ und können je nach Hersteller auch bis zu 3000€ kosten. Höherwertige Tresorraumtüren kosten sogar noch deutlich mehr. Beachten Sie, dass auch der Tresortransport und das Einbauen der Tresorraumtür Kosten von mehreren Hundert Euro verursachen. Wem dieser Preis zu teuer ist, dem empfehlen wir den Kauf eines handelsüblichen Waffenschranks. Allerdings ist hierbei der Platz stark limitiert, sodass zwei Waffenschränke letztlich teurer sind als eine Tresortür für den Waffenraum:

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  • 2 Verriegelungen aus vernickeltem Stahl, Ø 18 mm.
  • Gewehrhalter aus Holz, mit Velours ausgekleidet, unten mit Teppichboden ausgelegt und seitlich mit kleinem Regal an der Schranktür versehen.
  • Löcher zur Befestigung an Wand oder Boden vorhanden.

Tresorraumtüren gebraucht kaufen

Tresorraumtüren sind so selten, dass es schwierig ist, diese Türen gebraucht zu kaufen. Man kann es mit etwas Glück bei Ebay oder Ebay Kleinanzeigen oder mit noch mehr Glück beim örtlichen Haushaltsauflöser probieren. Bei unserer Probesuche in den Kleinanzeigen gab es deutschlandweit genau 1(!) einzige Tür der Tresor Sicherheitsstufe 1 zu kaufen. Eine weitere Anlaufstelle zum Kaufen von gebrauchten Tresorraumtüren sind Hersteller und Tresorspeditionen, sowie Tresor-Entsorgungsunternehmen. Vielleicht steht hier noch eine gebrauchte Tür von einem Ausbau herum. Beachten Sie bitte, dass wegen des Gewichts und beim Einbau eine Spezialfirma von Nöten ist, die weitere Kosten von mehreren hundert Euro verursacht. Unser Ratgeber zum Tresortransport gibt Ihnen eine Hilfestellung was bei der Beauftragung einer Spedition und beim Treppentransport zu beachten ist.

 

In diesem Ratgeber erklären wir, was ein Rohrtresor ist und wie er für Schlüssel der Feuerwehr und Rettungskräfte verwendet wird und welche Wertsachen Privatpersonen deponieren können. Weiterhin finden Sie Tipps zum Kaufen von Rohrsafes und erfahren, wie man einen Rohrtresor selber bauen kann.

Rohrtresor für Feuerwehr, Schlüssel und Wertsachen

Ein Rohrtresor ist ein Einbausafe mit kleinem Fassungsvermögen (sogenannter Mini-Tresor). Er eignet sich zum sicheren Verwahren von Schlüsseln, kleinen Geldmengen und Wertsachen. Die Aufbewahrung von Dokumenten ist jedoch kein Einsatzgebiet für diese Safeart. Typischerweise besteht der Korpus aus Edelstahl und ist mit einem abnehmbaren Deckel verschließbar. Rohrtresore lassen sich im Mauerwerk einbauen und bieten so einen sicheren Diebstahlschutz. Üblicherweise tarnt man diese Einbautresore im Privathaushalt als Lichtschalter oder Steckdosentresor, wie das folgende Bild zeigt:

Rohrtresor einbauen: Versteck als Lichtschalter
Rohrtresor einbauen: Ein Versteck als Lichtschalter tarnt den Behälter in der Wand und ist von außen nicht erkennbar.

Eine klassische Anwendung ist die Deponierung von Generalschlüsseln für Feuerwehr oder Servicekräfte an großen Gebäudekomplexen. So kann der Hausmeister oder die Rettungskräfte im Notfall schnell auf alle Gebäudebereiche zugreifen, während unbefugten Personen der Zugriff verwehrt bleibt. Daneben gibt es noch spezielle Schlüsselsafes, die sich mit der Brandmeldeanlage elektronisch koppeln lassen und nur bei Alarm von der Feuerwehr geöffnet werden können. Auch beim Carsharing kommen eingebaute Rohrtresore in Parkplatznähe, zwecks Schlüsselübergabe, zum Einsatz.

Wie Sie den besten Rohrtresor kaufen

Wenn Sie einen Rohrtresor kaufen möchten, dann gibt es eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten. Sie sollten dabei abwägen, welche der folgenden Eigenschaften besonders wichtig für Ihre Kaufentscheidung sind.

  • Rohrtresore gibt es mit mechanischem Zahlencode oder elektronischem Zahlenschloss zu kaufen. Weiterhin finden sich für diesen Einbausafe Schließmechanismen mit Schlüssel und Ersatzschlüssel.
  • Bekannte Marken und Hersteller von Rohrtresoren sind beispielsweise Abus, Basi, Econ, Evva, Format, Kruse, Pylocx, Rutenbeck, etc.
  • Das Format des Rohres gibt es in unterschiedlichen Dicken und Längen. Große Rohre aus feuerfestem Edelstahl bieten Platz für Wertsachen, während kleine Rohrtresore platzsparend eingebaut und für Schlüsselübergaben geeignet sind.
  • Das Material besteht üblicherweise aus Aluminium, Stahl oder Edelstahl.
  • Zertifizierte Tresore gibt es auch mit feuerfesten Eigenschaften. So ist der Inhalt für eine definierte Zeit auch unter direkter Beflammung vor Brandschäden und Löschwasser der Feuerwehr geschützt.

 

Tipp: Führen Sie vor dem Kaufen einen Preisvergleich durch oder wählen Sie den Testsieger von Stiftung Warentest oder ähnlichen Prüfinstituten. Wenn Sie den Einsatz als Feuerwehr Schlüsseldepot planen, dann achten Sie auf eine zertifizierte Tresor Sicherheitsstufe von der VdS Schadensverhütung. Nachfolgend haben wir die drei aktuellen Bestseller für den Rohrsafe bei Amazon heraus gesucht. Dieses Safes erfreuen sich beim Kaufen großer Beliebtheit und sind für Privatpersonen eine gute Wahl.

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  • der Code kann bei Bedarf geändert werden
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Rohrtresor einbauen

Einen Rohrtresor können Sie ganz einfach selber einbauen. Sie müssen lediglich die kreisförmige Aussparung mit der Bohrmaschine in die Wand bohren. Anschließend wird die Stelle gesäubert und mit einem geeigneten Haftmittel, wie Beton oder Mörtel ausgekleidet. In dieses Loch wird der Tresor eingesetzt und abschließend mit einer (Steckdosen-) Blende verborgen. Achten Sie darauf, dass die Blende vom gleichen System ist, wie die übrigen Steckdosen im Haus, damit das Versteck nicht ersichtlich ist. Wie Sie einen Rohrtresor einbauen, zeigt das folgende Youtube Video für den „unsichtbaren“ pylocx-Safe.

Kann man einen Rohrtresor selber bauen?

Die einfache und kleine Form dieser Tresortypen führt häufig zu der Fragen, ob man einen Rohrtresor selber bauen kann. Dazu benötigen Sie theoretisch

  • ein Rohr aus Edelstahl
  • eine Edelstahlplatte für die Rückwand
  • einen sicheren Schließmechanismus

 

Wer das Schweißen beherrscht und handwerklich geschickt ist, für den sollte es also möglich sein, einen Rohrtresor selber zu bauen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass derartige Eigenbautresore nicht zertifiziert sind und damit auch keinen Versicherungsschutz genießen. Will man jedoch lediglich seinen Ersatzschlüssel auf dem Grundstück sicher verstecken oder in der Gartenmauer einbauen, kann der Eigenbau eine Alternative zum Kaufen darstellen. Wer seinen selbst gebauten Rohrsafe der Witterung aussetzt, sollte ein Zahlenschloss mit Zahlencode oder Schlüssel, dem elektrischen Schließmechanismus vorziehen.

In diesem Ratgeber finden Sie Tipps wie Sie den Möbeltresor richtig verankern und eine universelle Anleitung zum Einbauen von Möbelsafes. Weiterhin verraten wir, worauf es beim Verstecken von Tresoren ankommt und was ein gutes Versteck von einer schlechten Tarnung unterscheidet.

Möbeltresor beim Einbauen richtig verankern

Das wichtigste zur Tresorverankerung vorneweg: Den Möbeltresor müssen Sie richtig verankern, andernfalls kann er trotz Einbauen und Verstecken einfach abtransportiert und in Ruhe geknackt werden. Dies empfiehlt die VdS Schadensverhütung insbesondere für Modelle unterhalb von 1000 Kilogramm, was wohl für jeden Möbelsafe zutreffen dürfte. Wenn Sie einen Möbeltresor kaufen, dann ist das Befestigungsmaterial, bestehend aus Dübeln und Schwerlastankern, bei höherwertigen Safes normalerweise beigelegt. Falls Sie Ihre Wertgegenstände versichern möchten, sollten Sie vorab mit der Versicherung besprechen, wie beim Einbauen ein ausreichender Einbruchschutz gegeben ist und welche Tresor Sicherheitsstufe benötigt wird.

Tipps zum richtigen Verankern:

  • Der Standort sollte vor Feuchtigkeit und niedrigen Temperaturen geschützt sein (Herstellerangaben beachten)
  • Idealerweise wird der Möbeltresor nicht nur in einem Möbelstück (Schrank, Regal, etc.) versteckt, sondern auch gleich im rückwandigen Mauerwerk eingemauert. Planen Sie die erforderliche Nische am besten bereits bei einem Neubau mit ein.
  • Der Härtegrad von Wänden und Böden muss zum richtigen Verankern mindestens der Güte von Ziegelstein entsprechen.
  • Bodenplatten an der Unterseite müssen tragfähig sein.
  • Eine Bodenverankerung erfolgt bis in den tragenden Betonuntergrund. Bloßer Estrich ist zu schwach. Achten Sie dabei auf im Untergrund verlegte Fußbodenheizungsbahnen und elektrische Stromleitungen oder Wasserrohre.
  • Verwenden Sie nur beigefügte Befestigungsmaterialien und bohren Sie keine eigenen Löcher. Andernfalls erlischt der Versicherungsschutz.
  • Beim Einbau in Schränken gilt, dass das Verankern umso sicherer ist, je mehr Teile abgebaut werden müssen, um an den eingebauten Möbeltresor zu kommen. Üblicherweise ist dies das mittlere Schrankelement.

 

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  • 🔒 Individueller Code: Den 3-8 stelligen Code Ihres Tresores können sie selbst bestimmen, und bei Bedarf auch jederzeit ändern.
  • 🔒 Notöffnung: Sollten Sie Ihren Code einmal vergessen haben oder sollten die Batterien mal leer gehen, stehen 2 Schlüssel für die Notöffnung zur Verfügung.
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  • Bequeme Handhabung: Motorbetriebene Verriegelung, Automatische Türöffnung, Herausnehmbarer Fachboden, Zusatzschloss zur Notöffnung

Anleitung zum Möbeltresor einbauen

Für die Montage sollten Sie immer die Anleitung des Tresorherstellers beachten. Grundsätzlich ist dabei das Vorgehen ähnlich, wie in der nachfolgenden universellen Einbauanleitung für Möbeltresore:

  1. Die Verankerung erfolgt rückseitig mit der Wand und idealerweise auch im Boden. Sägen Sie bei Möbelstücken, wie Schränken oder Schubladen mit der Stichsäge eine rückseitige Aussparung in die Holzwand, um Zugang zur Hauswand zu erlangen (Achtung: zerstört den Originalzustand des Möbelstücks!). Der Möbeltresor muss beim Einbauen press an der Wand anliegen und sollte keine Möbelbauteile belasten.
  2. Bohren Sie an den vorgesehenen Stellen die Löcher in die Wand. Das Anzeichnen mit einem Bleistift und die Verwendung von Schlagbohrmaschinen mit Betonbohrern erleichtern dabei den Arbeitsschritt.
  3. Gehen Sie nach der Herstelleranleitung vor, um den Möbeltresor richtig einzubauen. Gerade hinsichtlich des Versicherungsschutzes dürfen (ohne Rücksprache mit dem Versicherer) nur die Originalmaterialien verwendet werden.

Wie Sie den Möbeltresor richtig verstecken

Wenn Sie einen Möbeltresor verstecken, dann sollte das Versteck im Idealfall so gut sein, dass der Einbrecher den Safe gar nicht erst findet. Die Schwierigkeit besteht darin, dass Diebe die meisten Verstecke kennen und schnell finden. Der verborgene Tresor hinter dem Bild, wie man es aus Filmen kennt, schützt zwar vor neugierigen Besucherblicken, entlockt Einbrechern aber nur ein müdes Lächeln. Selbiges gilt für Dosentresore, Büchertresore und Steckdosentresore, die für geschulte Augen leicht zu erkennen sind. Gehen Sie auch davon aus, dass Diebe ALLE(!) Schubladen und Türen öffnen werden, um darin nachzusehen und diese gegebenenfalls auch samt Inhalt zu Boden werfen werden.

Tipps: Die besten und die schlechtesten Verstecke für Möbeltresore

Beispiele für gute Verstecke von Möbeltresoren sind:

  • Keller oder Dachboden
  • Verstecke mit guter Tarnung, wie eine Sicherungskastenattrappe
  • Besonders stabile oder schwer erreichbare Verstecke.
  • Alle kreativen und unkonventionellen Ideen, z.B.:
    • Kleiner, umgebauter Zweitkühlschrank mit Aussparung in der Rückwand. So kann der Möbeltresor in der Wand verankert und mit davor stehenden Flaschen getarnt werden.
    • Ausgefallene Verstecke, mit hoher Kreativität und guter Tarnung, wie in folgendem Bild. Stellen Sie den Möbeltresor in eine Box mit luftdichtem Deckel und diese wiederum in eine Bauwanne. Verankern Sie den Safe durch beide Gefäße hindurch im Fußboden. Füllen Sie zur Tarnung die Bauwanne mit Erde oder Bauschutt auf, der Deckel der luftdichten Box schützt den Tresor vor Verschmutzungen. Perfekt wird die Tarnung in der Werkstatt oder dem Keller, wenn sich Spaten oder Schaufeln in der Nähe befinden.
    •  
Möbeltresor verstecken einbauen
Möbeltresor verstecken: Sie können den Safe (graue Box) in ein luftdichtes Gefäß mit Deckel (grün) stellen und dieses in eine Bauwanne (schwarz) geben. Anschließend kann man den Möbelsafe in den Fußboden einbauen bzw. mit Schrauben verankern. Zur Tarnung wird die Wanne mit Bauschutt oder Erde (braun) gefüllt.

Schlechte Verstecke für den Möbeltresor sind:

  • Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer und Büro – hier werden Wertsachen als erstes vermutet.
  • Bekannte Verstecke, wie Spülkasten oder Bilderrahmen
  • Schubladen und Küchenschränke
  • etc.

Der Einbau vom Wandtresor ist platzsparend und bietet eine gute Versteckmöglichkeit vor Einbrechern. Wir erklären in diesem Beitrag was ein Einbausafe ist, welche Vorteile und Nachteile er mit sich bringt und liefern Ihnen eine universelle Anleitung zum Einbau.

Was ist ein Wandtresor?

Der Wandtresor ist ein Einbausafe, der in das Mauerwerk einbetoniert wird. Er lässt sich gut verstecken und bietet im Vergleich zum Standtresor einen besseren Schutz gegen den Abtransport durch Einbrecher. Idealerweise wird die benötigte Nische direkt beim Neubau des Gebäudes mit in die Wand eingelassen. Nachträgliche Aussparungen sind deutlich zeit- und kostenintensiver. Ein großer Teil des Sicherheitsaspektes rührt vom Versteck her. Es sollten daher möglichst wenigen Personen den Standort des Safes kennen.

Beachten Sie auch, dass das persönliche Vermögen im Laufe des Lebens anwächst. Ein Wandtresor, der für heutige Vermögenswerte ausreicht, kann später zu klein werden. Glücklicherweise lassen sich Einbausafes bei vielen Herstellern nach Maß fertigen. Wegen des festen Einbaus ist ein Austausch, im Vergleich zu Standtresoren, dann aber deutlich schwieriger durchzuführen.

Vorteile und Nachteile beim Wandtresor

Da man den Wandtresor häufig nur einmal im Leben kauft, sollten die Vorteile und Nachteile gut abgewogen werden. Zu den Vorteilen gehören:

  • Platzsparender Einbau im Mauerwerk
  • Massive Verankerung in der Wand erschwert Einbrechern den Abtransport
  • Tresor ist gut zu verstecken
  • Verbesserter Feuerschutz, da die Flammen nur von der Türseite angreifen können
  • Bei Einbruchsversuchen breitet sich der Schall im Mauerwerk aus und erhöht das Risiko für den Einbrecher entdeckt zu werden.

 

Dem gegenüber stehen folgende Nachteile:

  • Tresorreparaturen nur noch vor Ort möglich
  • Standortwechsel ist schwer bis unmöglich
  • Zeitaufwand und Kosten für den Einbau sind teurer als bei normalen Safes
  • Den Wandtresor gibt es nur bis zur Tresor Sicherheitsstufe 1
  • Seitenwände oft dünner, dafür aber durch zusätzliche Betonschicht geschützt
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Anleitung für den Einbau von Wandtresoren

Nachfolgend haben wir eine allgemeine Anleitung zum Einbau von Wandtresoren erstellt. Beachten Sie bitte, dass bei der praktischen Umsetzung immer gemäß der Herstelleranleitung vorgegangen oder gar ein Fachbetrieb beauftragt werden muss. Andernfalls kann der Versicherungsschutz ungültig werden und es zu Folgeschäden kommen.

Vorbereitung

  • Prüfen Sie bei neuen Wandsafes zunächst die Funktionen
  • Entfernen Sie alle Batterien bis zum Abschluss der Arbeiten. Dies schützt vor feuchtigkeitsbedingten Kurzschlüssen und vermeidet eine Neucodierung des Schlosses durch unseriöse Handwerker.
  • Die Maueröffnung muss nach jeder Seite mindestens 10cm Spielraum für die Betonschicht lassen. Es werden also oben, unten, hinten und auf beiden Seiten jeweils 10cm Beton eingefüllt. Tipp: Eine leicht keilförmige Form mit breiterer Rückwand erschwert Dieben das Herausziehen.
  • Die Vorderseite des Tresors wird mit Folie wasserdicht abgedeckt und vor Verunreinigungen während der Bauphase geschützt. Wichtig: Es darf keine Feuchtigkeit an die sensible Tresormechanik gelangen!
  • Achtung bei Tresoren in Außenwänden – Hier kann es zu Schwitzwasser kommen, wenn keine fachgerechte Isolierung durchgeführt wird.
Wandtresor Einbau
Wandtresor Einbau: Der umgebende Betonmantel sollte an allen fünf Seiten ca. 10cm (Herstellerangabe beachten) betragen.

Wandtresor einbauen

  • Zum Einbau des Wandtresors wird dieser in die Aussparung eingesetzt und fest verkeilt. Beachten Sie, dass sich die Oberseite auch oben befindet.
  • Prüfen Sie mit der Wasserwaage nach, ob der Wertschutzschrank im Lot ist.
  • Der angerührte Beton sollte der Festigkeitsklasse C35/45 angehören. Sie benötigen zum Beton mischen:
    • Industriezement (bspw. Typ P235)
    • Split oder Brechkies mit 0 bis 32mm Körnung für höhere Endfestigkeit des Betons.
    • Mischen Sie Kies (3 Teile) und Zement (1 Teil) und verrühren Sie es mit Wasser zu einem leicht cremigen Betonbrei. Dieser darf keinesfalls zu flüssig werden!
  • Füllen Sie den Beton vorsichtig und schichtweise in die Hohlräume rund um den Safe ein. Verdichten Sie den Beton beim Wandsafe einbauen so weit, dass keine Blasen und Hohlräume übrig bleiben. Hammerschläge auf die Schalung oder das Stochern mit einem Stock helfen dabei.
  • Lassen Sie den Zement für mindestens 24 bis 48 Stunden aushärten (Herstellerangaben beachten).

 

Nachbearbeitung

  • Etwa zwei Tage nach dem der Wandeinbautresor verankert wurde, kann die Tresortür geöffnet werden. Wischen Sie Feuchtigkeit im Inneren auf und lassen Sie den Wertschutzschrank austrocknen.
  • Nach dem Aushärten schließen Sie kleine Löcher mit Spachtelmasse.
  • Bereiten Sie sichtbaren Beton an der Vorderseite zum Überstreichen mit Farbe oder für das Tapezieren vor

 

Im folgenden Youtube Video ist der Einbau vom Wandtresor dargestellt:

Probleme beim nachträglichen Einbau von Tresoren

Wie bereits erwähnt, gestaltet sich der nachträgliche Einbau von Tresoren als schwierig. Geringe Wandstärken von 24cm Dicke erlauben bei 10cm umgebendem Beton, nur den Tresoreinbau von sehr kleinen Modellen. Bei doppelwandigen Einbausafes darf auch auf eine derartig dicke Betonschicht verzichtet werden, sodass mehr Volumen für den Tresorinhalt gewonnen wird.

Generell ist auch die Beschaffenheit des Mauerwerks problematisch. Innenwände sind häufig nicht tragfähig genug für schwere Tresore. Bei Außenwänden mit tragender Rolle wird die Statik durch den Hohlraum beeinflusst.